Über unser Haus
Am Beginn der Wallfahrt steht der Bauer Pantaleon Maier aus dem Ort Unteribental. 1497 brach auf seinem Hof eine Viehseuche aus. In seiner Not bat der Bauer die Mutter Gottes um Hilfe. Plötzlich hörte er eine Stimme, die ihn aufforderte, zum Lob und Preis der allerseligsten Jungfrau auf seinem Hofgelände ein Bildstöckchen zu errichten. Pantaleon Maier beauftragte einen Zimmermann, einen Bildstock aus Eichenholz
aufzustellen. Daraufhin erlosch die Viehseuche.
Einige Zeit später erschien dem Hirtenbuben des Gallibauers beim Vieh hüten die Mutter Gottes. Sie trug dem Buben auf, der Bauer solle auf der höchsten Anhöhe seines Hofes eine Kapelle errichten. Den Auftrag nahm der Gallibauer willig an. Er errichtete eine hölzerne Kapelle auf dem Platz der heutigen Wallfahrtskirche.
In der neuerbauten Kapelle suchte Hans Zähringer Hilfe bei der Mutter Gottes. Nach seiner Andacht erschien ihm die Mutter Gottes und versicherte ihm, sein Gebet sei erhört worden. Dann nahm die Frau zwei Holzspäne, die auf dem Boden herumlagen, band sie zusammen, übergab sie dem blinden Hans mit dem Auftrag: Geh zum Gallibauer, gib ihm das Kreuz und sag ihm: er soll die Kapelle erweitern. Auch diesen Auftrag erfüllte Pantaleon Maier willig und treu. Das kleine Kreuz ist bis heute erhalten geblieben. Es hängt um den Hals des Jesus Kindes an der Wallfahrtsmadonna.
Im Jahr 1760 wurde anstelle der Kapelle eine barocke Wallfahrtskirche gebaut. Die Freude über die neue schöne Kirche währte nur 25 Jahre. Kaiser Josef II verfügte 1786 den Abbruch der Wallfahrtskirche mit der Auflage, mit dem Baumaterial und der barocken Ausstattung eine Pfarrkirche im nahen Eschbach zu errichten. 20 Jahre nach dem Abriss begannen die Bauern vom Ibental, ohne staatliche Genehmigung eine neue Kapelle auf dem Lindenberg zu errichten. Die Fertigstellung zog sich allerdings 50 Jahre hin. Etwa zur gleichen Zeit zogen junge Frauen in einen Bauernhof nahe der Wallfahrtskirche.
Dort führten sie ein Leben nach klösterlicher Ordnung und feierten Gottesdienste in der neuerbauten Kapelle. Die badische Regierung löste die Ordensgemeinschaft der Mägde vom Lindenberg 1868 mit der Begründung auf: Ihre Gemeinschaft sei vom Staat nicht genehmigt. Die Mägde vom Lindenberg mussten den Ort verlassen.
1908 kamen Schwestern vom Orden der Franziskanerinnen von Gengenbach und belebten die Wallfahrt. Im Jahre 1927 baute die Erzdiözese Freiburg ein geräumiges Haus für Wallfahrer, Gruppen, Tagungen und Exerzitien. Dieses Haus brannte 1976 ab. Ein Jahr später wurde das heutige Tagungs- und Gästehaus „Haus Maria Lindenberg“ errichtet. Seit Jahrhunderten ist der Lindenberg ein Ort des Gebetes, wobei diese heilige Stätte mit einer Besonderheit aufwartet: Hier beten Männer um den Frieden in der Welt. Den Anstoß dazu gab der damalige Männerseelsorger Alois Stiefvater. 1955 lud er Männer zum Gebet am Grab des Heiligen Bruder Klaus in Sachseln/Schweiz ein. Das rund um die Uhr andauernde Gebet sollte die Gespräche des damaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer in Moskau begleiten. Die schwierigen Verhandlungen führten schließlich zur Freilassung der letzten rund 10.000 deutschen Kriegsgefangenen.
Ab dem Folgejahr wurde diese immerwährende Männergebetswache des kath. Männerwerkes der Erzdiözese Freiburg in der Kirche auf dem Lindenberg fortgesetzt.
aufzustellen. Daraufhin erlosch die Viehseuche.
Einige Zeit später erschien dem Hirtenbuben des Gallibauers beim Vieh hüten die Mutter Gottes. Sie trug dem Buben auf, der Bauer solle auf der höchsten Anhöhe seines Hofes eine Kapelle errichten. Den Auftrag nahm der Gallibauer willig an. Er errichtete eine hölzerne Kapelle auf dem Platz der heutigen Wallfahrtskirche.
In der neuerbauten Kapelle suchte Hans Zähringer Hilfe bei der Mutter Gottes. Nach seiner Andacht erschien ihm die Mutter Gottes und versicherte ihm, sein Gebet sei erhört worden. Dann nahm die Frau zwei Holzspäne, die auf dem Boden herumlagen, band sie zusammen, übergab sie dem blinden Hans mit dem Auftrag: Geh zum Gallibauer, gib ihm das Kreuz und sag ihm: er soll die Kapelle erweitern. Auch diesen Auftrag erfüllte Pantaleon Maier willig und treu. Das kleine Kreuz ist bis heute erhalten geblieben. Es hängt um den Hals des Jesus Kindes an der Wallfahrtsmadonna.
Im Jahr 1760 wurde anstelle der Kapelle eine barocke Wallfahrtskirche gebaut. Die Freude über die neue schöne Kirche währte nur 25 Jahre. Kaiser Josef II verfügte 1786 den Abbruch der Wallfahrtskirche mit der Auflage, mit dem Baumaterial und der barocken Ausstattung eine Pfarrkirche im nahen Eschbach zu errichten. 20 Jahre nach dem Abriss begannen die Bauern vom Ibental, ohne staatliche Genehmigung eine neue Kapelle auf dem Lindenberg zu errichten. Die Fertigstellung zog sich allerdings 50 Jahre hin. Etwa zur gleichen Zeit zogen junge Frauen in einen Bauernhof nahe der Wallfahrtskirche.
Dort führten sie ein Leben nach klösterlicher Ordnung und feierten Gottesdienste in der neuerbauten Kapelle. Die badische Regierung löste die Ordensgemeinschaft der Mägde vom Lindenberg 1868 mit der Begründung auf: Ihre Gemeinschaft sei vom Staat nicht genehmigt. Die Mägde vom Lindenberg mussten den Ort verlassen.
1908 kamen Schwestern vom Orden der Franziskanerinnen von Gengenbach und belebten die Wallfahrt. Im Jahre 1927 baute die Erzdiözese Freiburg ein geräumiges Haus für Wallfahrer, Gruppen, Tagungen und Exerzitien. Dieses Haus brannte 1976 ab. Ein Jahr später wurde das heutige Tagungs- und Gästehaus „Haus Maria Lindenberg“ errichtet. Seit Jahrhunderten ist der Lindenberg ein Ort des Gebetes, wobei diese heilige Stätte mit einer Besonderheit aufwartet: Hier beten Männer um den Frieden in der Welt. Den Anstoß dazu gab der damalige Männerseelsorger Alois Stiefvater. 1955 lud er Männer zum Gebet am Grab des Heiligen Bruder Klaus in Sachseln/Schweiz ein. Das rund um die Uhr andauernde Gebet sollte die Gespräche des damaligen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer in Moskau begleiten. Die schwierigen Verhandlungen führten schließlich zur Freilassung der letzten rund 10.000 deutschen Kriegsgefangenen.
Ab dem Folgejahr wurde diese immerwährende Männergebetswache des kath. Männerwerkes der Erzdiözese Freiburg in der Kirche auf dem Lindenberg fortgesetzt.
Mit der Ausrichtung „Friedensarbeit und Exerzitien“ hat das Haus ein eigenes Kursprogramm. Bis heute zieht es Jahr für Jahr tausende Gäste zu diesem traumhaft schön gelegenen Wallfahrtsort. Das Gäste- und Tagungshaus mit 60 modern ausgestatteten Zimmern bietet einen attraktiven Rahmen für Gruppen, Tagungen, Exerzitien, Einzelgäste und Urlauber. Tagesgäste wählen den Lindenberg als beliebtes Wanderziel. Das Aussichtsplateau neben der Wallfahrtskirche lädt zu einer der schönsten Fernsichten des Schwarzwaldes ein. Die stille Einkehr in der Kirche, die Mitfeier des täglich stattfindenden Gottesdienstes sowie die Gastfreundschaft in der angrenzenden Pilgergaststätte machen jeden Besuch lohnenswert!













